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…das erste selbst gebastelte Kastanienmännchen hat heute früh
schon keck durchs Küchenfenster zu uns hereingeschaut.

Kastanien-Mann


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Seit Firefox 3 war es für mich (und für viele andere, wie Google Recherchen ergaben) ein großes Ärgernis, dass sich besuchte URLs nicht aus der History entfernen ließen. History-Einträge in allen anderen Eingabefeldern von Formularen lassen sich unter Windows bequem mit <Shift> + <Entf> aus der Liste entfernen. Aber ausgerechnet in der Adressleiste ging dieses ab Version 3.x aus unerfindlichen Gründen nicht mehr. Ich meine mich zu erinnern, dass es in Version 2.x noch ging, aber das ist Geschichte.

Durch Zufall (ich geb’s zu, ich habe die ReleaseNotes nicht gelesen und kann daher nicht sagen, ob’s dort vermerkt war) habe ich mit der aktuellen Version 3.5.3 festgestellt, dass auf dem Mac (Snow Leopard) mit der Tastenkombination:

 < Shift > + < fn > + < Backspace >

jetzt wieder die ersehnste Funktion verfügbar ist.
Unter Windows ist die Funktion anscheinend mit:

 < Entf >

zu erreichen.

Danke liebe FireFox Entwickler Gemeinde für dieses tolle Feature von hier aus.

Kleiner Nachtrag:

Man bekommt nicht alle Einträge weg, ich weiß nur noch nicht warum? Einige wenige URLs bleiben immer noch hartnäckig drin. Ich habe auch schon bei den FF-AddOns nachgeschaut und da einiges über “Places” gefunden, aber so richtig toll ist das auch nicht ;-(
Naja, ich bleibe bei dem Thema auf jeden Fall am Ball.


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Wenn man einer Siemens Activy nachträglich eine 1TB Festplatte spendiert, entsteht das Problem, dass der Activy Installer das Embedded XP dort nicht “auf natürlichem Weg” installieren kann. Man muss den Umweg über die vorherige (250GB) Platte machen. Bis man darauf  kommt, können schon mal ein paar Tage Lebenszeit vergehen. Neuerdings hatte ich wieder mal einige Probleme mit dem Gerät und kam nicht umhin, die System Platte zurückzusetzen. Natürlich habe ich mir vorher nicht aufgeschrieben, welche Installations-Jonglage mit einer 1TB Platte erforderlich ist. Daher gab es wieder einige Stunden Probiererei. Damit dieses nicht nochmal passiert, werde ich hier zusammentragen, was bei der Kiste zu beachten ist.

Activy

Vorab die technischen Daten der Activy:

  • Software-Version: 3.2.419
  • APP Version: 3.2.30
  • GUI Version: 3.3.1.16
  • Number of boards: 3 (2 active)
  • DV Hardware: yes
  • Frontpanel: Model: 50 PreRealase: 32 Version 1: Release: 0

Die Platte der Activy besitzt 3 Partitionen:

  • C: SYSTEM
  • D: BACKUP
  • E: CONTENT

Das System ist mit VollZugriff DeLuxe gepimpt, um die Maschine u.a. auch als NAS verwenden zu können. Dadurch wurde es möglich, die Activy dank dieses tollen Artikels auch als TimeMachine für den Mac zu verwenden.

Vorbereitungen auf der Activy

  • Soweit noch nicht geschehen, auf der Activy über den Windows Explorer (den an Dank Vollzugriff DeLuxe nun starten kann) einen Benutzer mit einem Passwort anlegen, da bei der Herstellung der späteren Netzwerkverbindung ein Credential (User/Passwort) abgefragt werden will.
  • Auf Laufwerk E: (CONTENT) ein Verzeichnis anlegen, welches für die TimeMachine verbunden werden soll.
    Sinnigerweise bietet sich hier der Name “TimeMachine” an.
    Dieses Verzechnis wird freigegeben, der o.g. Benutzer erhält den Zugriff “Full”, Freigabe Name ist ebenfalls “TimeMachine”.

Nun auf dem Mac ein Sparsebundle erzeugen, welches >250GB “wachsen” kann.
Hier ein 2-Zeiler von mir, mit dem man direkt via Copy&Paste ein solches Sparsebundle für die TimeMachine erstellen kann.

nameOfBundle=`hostname | \
 awk -F '.' '{print $1}'`_`ifconfig en0 | \
 egrep -e 'ether' | \
 awk '{print $2}' | \
 tr -d ':'`.sparsebundle

hdiutil create \
 /tmp/$nameOfBundle \
 -size 320g \
 -type SPARSEBUNDLE \
 -nospotlight \
 -volname 'TimeTunnel' \
 -fs 'Case-sensitive Journaled HFS+' \
 -verbose \
 -imagekey sparse-band-size=262144

Hiermit wird im /tmp ein *.sparsebundle Ordner erzeugt, welcher komplett via Finder auf die Activy in den freigegeben “TimeMachine”-Ordner kopiert wird. Falls noch nicht geschehen, muss der TimeMachine-Ordner in Finder verbunden werden “Gehe zu”->”Mit Server verbinden” (Shortcut Apfel+K).

  • Einleiten einer Systemwiederherstellung der Activy (Restore):

Das Gerät ausschalten und wieder einschalten. Möglichst früh die Taste “5″  festhalten. Dadurch erscheint ein Menü, in dem man auswählen kann, ob man einen “Restore 1″ machen möchte, oder eine vollständige Initialsierung des Systems.
Das wäre ja auch alles ganz schön, aber leider (wie eingangs erwähnt) kann der Original-Installer der Activy mit einer Monster 1TB Platte nichts anfangen.

Der für mich gangbare Weg ist über eine kleinere Platte z.B. 250GB. Auf dieser wird ein Standard Activy-System aufgesetzt. Anschliessend wird von den 3 Partitionen dieser Platte je ein Image gezogen und diese auf die vorbereite 1TB Platte zurückgeschrieben.

  • Partitionen mit “dd” in Images kopieren:

Wie man Festplatten-Partitionen in Images schreibt, ist in dem folgenden Artikel sehr schön zusammengetragen worden.
http://digitalewelt.freenet.de/sicherheit/datenschutz/daten-retten-mit-dd-und-dd-rescue_506278_275536.html

  • Uups, eine Fehlermeldung:

Fehlermeldung .NET Framework. Genau diese Fehlermeldung ist hier sehr schön beschrieben worden, dieser Thread hätte von mir sein können. Weiterhin erschienen keine tvtv.de EPG-Listen mehr, die Listen blieben komplett leer. Weiterhin ließ sich über Zugriff DeLuxe kein Windows Explorer oder ähnliches mehr starten. Im Forum wurde in diesem Fall auch empfohlen, einen “Restore 1″ zu machen. Damit ist gemeint, dass man das System (Platte C:)  neu aufsetzt, die Daten und Aufnahmen jedoch erhalten bleiben.


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Im Katalog eines Versandunternehmens für “die guten alten Dinge” sahen wir vor ca. 2 Jahren einen Schrank für Gartengeräte aus Lärchenholz. Der Schrank gefiel uns auf Anhieb, aber verlangten rund 700,- € waren gerade nicht in unserer Geldbörse zu finden, es mußte also irgendwie günstiger gehen. Daher begann eine Recherche nach dem Material, doch dieses stellte sich schwieriger dar, als unsprünglich angenommen. Erste Anlaufstelle auf der Suche nach Lärchenholz Brettern war das große Sägewerk im Nachbarort. Dort sagte man: “Lärchenholz, kein Problem…haben wir zwar gerade nicht da, können wir aber bestellen”. Ich stimmte zu, und wartete geduldig. Nach mehreren Wochen Wartezeit Nachfrage meinerseits bekam ich zu hören: “Ja, klar..dauert noch ein wenig, bald da”. Dann habe ich die Sache erstmal aus den Augen verloren, hörte auch nichts vom Sägewerk. So verging ca. 1 Jahr!, der Schrank war mittlerweile vollkommen in Vergessenheit geraten. Doch dann fiel er mir wieder ein, also folgte eine nochmalige Nachfrage. Antwort:”Was, Lärchenholz??? So etwas haben wir nicht, und der Versand ist viel zu teuer”. Fragt eh’ niemand nach, und die Menge sei viel zu gering. Na toll, Frust auf der ganzen Linie. So verging wieder ca. ein halbes Jahr. Dann fuhren wir bei einem Familienbesuch bei Sägewerk Schrader in Gifhorn-Gamsen vorbei. Ich dachte mir, was soll’s fragen kostet nichts. “Lärchenholz, klar haben wir da, wieviel brauchen Sie denn?” “Wir haben Eiche, Lärche, Eibe, Esche, was auch immer”. Wow, das hatte mich echt umgehauen, vor allem auch der Satz: “Sie können auch ein einzelnes Brett bekommen”. Gerade für den Bau von exotischen Bumerangs werde ich das Sägewerk als Geheimtipp im Hinterstübchen behalten. Also wurde von mir unverzüglich eine Zeichnung angefertigt, um daraus eine verbindliche Stückliste zu erstellen. Diese Stückliste ging per Fax an Sägewerk Schrader. 3 Tage später erhielt ich per Telefon die Nachricht, dass ich meine Bretter abholen könne, Preis 190,- €. Nun mussten noch Edelstahlschrauben 4 x 35 her. Im ortsansässigen Baumarkt wären bei der zu erwartenden Menge ca. 200-300,-€ !! fällig gewesen. Also wurde im Web recherchiert. Bei eBay wurde ich fündig. 500 Edelstahl Schrauben für 7,-€ plus 4,90 € Versand, na das ist doch mal ein Delta!  Vielen Dank an http://www.befestigungsfuchs.de/. Sagenhafte 2 Tage später waren die Schrauben im Briefkasten. Die Beschläge habe ich dann aus einem anderen Baumarkt beschafft, der Preis war okay. Die Beschläge wurden mit einem Rest von Hammerite Hammerschlag in antrazit gestrichen. Nachdem nun soweit die wichtigsten Materialien vorhanden waren, wurde eines samstags begonnen. Am diesem Tag wurden die Rückwand und die Seitenwände angefertigt. Sonntags folgte die Tür und der Einlegeboden. Ab dann folgte ca. 1 Stunde nach Feierabend mit Arbeiten am Schrank. Der folgende Samstag wurde komplett investiert, um die Holzarbeiten abzuschließen. Nun folgte das nächste Teilproblem, das Zinkblech auf dem Dach. Da das Dach lose mit seinem Eingewicht im Schrank steckt, konnte es wieder herausgenommen werden. Ich brachte es zur Schlosserei Riemann in Velpke und bat um ein Angebot, dieses Dach mit Zinkblech zu belegen. Der Preis Komplettpreis war vollkommen indiskutabel, daher ließ ich mir lediglich das Blech, welches aus Titanzink besteht, zurechtschneiden, Preis:54,- €. Das Dach selbst besteht aus 4 Brettern in 3cm Stärke. An den Fugen gibt es naturgemäß kleine Höhenunterschiede, da Holz ein lebender Werkstoff ist. Damit das Blech möglichst glatt auf dem Holzdach gespannt werden kann, wurde vorher mit doppelseitigen Klebeband eine 3mm MDF-Platte (das Zeugs, woraus billige Schrankrückwände bestehen) auf das Holz geklebt. Dann wurde das Blech auf dem Dach ausgerichtet und mit möglichst vielen Schraubzwingen fixiert. An die jeweils umzubiegende Kante wurde ein stabiles Stahllineal gespannt. Dann wurde der überstehende Teil des Bleches mit Hartholzklotz und kurzen harten Schlägen beulenfrei um das Dach bebördelt. Anschließend wurden die Ecken weich verlötet und mit kleinen Schrauben fixiert.

Nach so vielen Worten möchte man natürlich auch sehen, worum es eigentlich geht, daher schau’ Dir die Bildergalerie an.


(3 Stimmen, durchschnittlich: 2.67 von 5)

Nicht erst seit Men in Black weiß ich, wie es ist “geblitzdingst” zu werden. Am 08.06.2009 morgens um halb acht war es mal wieder so weit: Offensichtlich brauchten die Aliens mal wieder neuen Treibstoff für ihr Raumschiff und wie so oft, fehlte ihnen das nötige Kleingeld. Also verkleideten die Fallensteller ihre Geheimwaffe in einer rechteckigen Box, die einer Mülltonne zum Verwechseln ähnlich sah. Damit lauerten sie mir am Ortsausgang (wo auch sonst) auf, wo ich einer von vielen war, die dort “geblitzdingst” wurden. Das diese Art von Partisanenkrieg der Aliens keine neue Erfindung ist, belegt meine bisherige Flashy-Thing Sammlung. Leider ist es mir nicht gelungen, alle Flashy-Thing Attacken zu sichern. Aus der Erinnerung weiß ich jedoch noch, dass der erste Angriff im Sommer 1983 als 16jähriger auf meiner Honda MT8 (auch an einem Ortsausgang) stattgefunden hat.

Und jetzt die Preisfrage:
“Wieviel Treibstoff konnten die Aliens allein durch die Attacken auf mich kaufen”?


(5 Stimmen, durchschnittlich: 3.40 von 5)

Als jahrelanger DSL-Light User mit max. 384 Kbit/s Download, 64 KBit/s Upload muss man sich schon eine gewisse Form von Schmerzfreiheit aneignen. Die Prozedur um z.B. z ein Youtube Video anzuschauen lief bislang wie folgt ab: Video auswählen, Pause anklicken, min. 5-10 Minuten warten, bis das Video im Cache war. Mehrere Nachfragen beim “rosa Riesen” wurden beantwortet mit: “Seien Sie froh und dankbar, andere haben gar kein DSL, ist doch immerhin das 5fache von ISDN”, usw. Also war ich froh und dankbar und zahlte jahrelang brav den vollen Preis für das, von dem ich (durch Drosselung des Anbieters) max. nur 1/3 zur Verfügung gestellt bekommen habe. Nun kam es, dass der regionale Anbieter Wobcom seine Telekommunikationsdienste auch im zum Landkreis Helmstedt gehördenden Danndorf anbietet. Das Angebot zum Wechseln nahm ich an, da es schon mal ca. €10,- günstiger als “rosa Riese” ist. Und wenn ich schon nur “Klingeldraht-Internet” bekommen kann, möchte ich dafür auch angemessen zahlen, denn auch ich habe nicht wirklich etwas zu verschenken. Also leitete ich schon vor Monaten den Wechsel ein. Am 25.06.2009  war es dann so weit. Zugangsdaten im Router geändert…und dann….Staunen pur!! 2 Rechner surften parallel im Netz und zwar mit einer nie gekannten Geschwindigkeit. Das konnte doch nicht sein, irgend etwas stimmt da nicht. Sofort musste ein DSL Speed Test her. Nach einer kurzen Recherche fand ich die sehr ansprechende Seite SpeedIO. Mit prall geschwellter Brust möchte ich das Ergebnis nicht vorenthalten:

speedio-wobcom

Zusätzlich wurden andere “Alltagstests” vorgenommen. Youtube-Videos “just-in-time”…kein Problem, kein Stocken, kein Ruckeln…SUPER. Diese neue Freiheit ist ein wahrer Genuss. Ich sehr zufrieden, und kann die Wobcom schon jetzt begeistert weiterempfehlen. Weiterhin bin ich vom “rosa Riesen” zutiefst enttäuscht und fühle mich von ihm an der Nase herumgeführt, ja fast schon abgezockt. Auf jeden Fall wurden die bisherigen Nichtverfügbarkeits Hinhalte-Parolen nach meinem Empfinden Lügen gestraft, da dieser Datendurchsatz OHNE bauliche Maßnahmen offensichtlich doch möglich ist (und auch in der Vergangenheit war). Hier kann man wieder eindeutig sehen, dass man einen Monopolisten schwer bis gar nicht kontrollieren kann, man muss einfach glauben was einem erzählt wird. Wozu denn auch unnötig bemühen, das Geld kommt doch auch so. Konkurrenz belebt das Geschäft und steigert die Qualität. Innerlich hatte mich schon mit der Klingeldraht Datenrate abgefunden, da “rosa Riese” mir erzählt hat, dass es noch unendlich viele DSL-Baustellen gebe, und ein Ausbau meines Einwählknotens noch nicht mal in Planung wäre. Unverständlich finde ich (und damit bin ich nicht allein wie zahlreiche Foren Beiträge belegen), dass es keinen DSL-Light Tarif gibt, denn das sind bei weitem keine Einzelfälle. Ich jedenfalls bin froh, mich nun endlich “echter” DSL Nutzer nennen zu dürfen, und bin daher auch gerne bereit für die 3fache Leistung €10,- WENIGER pro Monat zu zahlen.
Vielen Dank für die Erleuchtung, liebe Wobcom.

Belustigend kommt hinzu, dass linke Hand von “rosa Riese” offensichtlich immer noch nicht weiß, was rechte Hand tut. Denn wie eingangs erwähnt, leitete bereits vor Monaten die Wobcom in meinem Auftrag den Wechsel ein (kostenloser Service). Normalerweise hätte “rosa Riese” dieses irgendwie registrieren müssen. Jedoch wurde ich in den letzten Tagen bereits 2x telefonisch kontaktiert, und es wurden mir neue Produktservices durch Zusammenlegung von “*-Kom” und “*-Mobile” präsentiert. Ich als alter Bestandskunde sei doch bestimmt sehr daran interessiert, über Neugigkeiten per SMS usw. informiert zu werden. Ich ließ mir erstmal alles ausführlich erklären. Nach den Ausführungen entgegnete ich, dass das ich gar kein “rosa Riese” Kunde mehr sei.
Die Reaktion zu meiner Aussage folgte kurz und schmerzlos:
Na dann, schönen Tag noch“.


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